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Architektouren

8. Juli 2019

Sangerhausen - mehr als eine Rosenstadt

Die „Architektouren“ in der Landesvertretung befassten sich dieses Mal mit den Bauten der Moderne in Sangerhausen. Sangerhausen ist für sein Europa-Rosarium bekannt. Weniger bekannt ist, dass es in Sangerhausen noch viele Bauten der Moderne gibt.

Staatssekretär Dr. Sebastian Putz, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und Jens Schuster, stellvertretender Oberbürgermeister aus Sangerhausen, eröffneten den Architekturabend über Sangerhausen. Prof. Axel Teichert, Präsident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, informierte über Architekturtourismus in Sachsen-Anhalt und den Einfluss des Bauhauses auf die Baukultur. "Das Bauhaus ist unser Welterbe, unsere Krönung", so Landeskonservatorin Dr. Ulrike Wendland. Sachsen-Anhalt verfüge mit dem Bauhaus über einen großen Schatz. In ihrem Vortrag stellte sie einige Bauten der Moderne in Sangerhausen vor. Zu den Bauten der Moderne zählen zum Beispiel das Wohn- und Geschäftsgebäude der Stadtsparkasse von 1932, das Stadtbad oder der Bahnhof von Sangerhausen.

Die Architektouren warfen auch einen Blick auf Kunst und Kultur in der Region. So wurde Einar Schleef, künstlerisches Multitalent, 1944 in Sangerhausen im Südharz geboren. Susanna Köller vom Kunstmuseum Moritzburg (Halle) und Theaterwissenschaftler Marko Kloß informierten über den riesigen Bildernachlass des Künstlers, der sich in der Moritzburg Halle (Saale) befindet.

TIPP:

Ausstellung: "Bauten der Moderne in Sangerhausen", Spenglermuseum Sangerhausen, bis 3. November 2019