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Der Klimawandel und seine sicherheitspolitischen Folgen

4. September 2019

Durch den Klimawandel sind die Lebensperspektiven in vielen Regionen der Erde bedroht. Der Abend in der Landesvertretung befasste sich mit seinen Auswirkungen auf die Sicherheitspolitik.

Staatssekretär Dr. Michael Schneider machte gleich zu Beginn die drastischen Folgen des Klimawandels deutlich: "Der Klimawandel hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensperspektiven ganzer Völker. Der Kampf um Wasser und damit um lebensnotwendige Ressourcen droht zu sozialen Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen zu führen. Große Migrationsbewegungen drohen als Folge."

Die Veranstaltung wollte den Blick weiten für die Zusammen­hänge zwischen Klimawandel und sicherheitspolitischer Entwicklung. Dr. Susanne Dröge, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik, arbeitete heraus, welche Bedeutung der Klimawandel als weiterer "Stressfaktor" und Multiplikator für sicherheitspolitische Krisen hat. Dr. Kira Vinke, Projektleiterin für East Africa Peru India Climate Capabilities im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, äußerte ihre große Sorge vor Migrationsströmen, die durch den Klimawandel hervorgerufen werden können, so zum Beispiel aus Bangladesch. Achim Schkade, Referatsleiter für Klima- und Umwelt-Außenpolitik im Auswärtigen Amt, machte die Klimapolitik als einen der Schwerpunkte der deutschen Außenpolitik aus. Auch die "Wasserdiplomatie" sei dabei von großer Bedeutung.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

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