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VERANSTALTUNGEN

Halle und die Moderne

28. Mai 2019

Wie vor 100 Jahren: Halle (Saale) erlebt ein kleines Wirtschaftswunder. Die Stadt ist im Aufbruch.

Auf einem Kulturabend in der Landesvertretung stellte Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand das aktuelle Programm „Halle und die Moderne“ vor. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr verbindet es Kunst, Architektur und Lebensstil mit den reformerischen Visionen der Moderne mit heutigen Konzepten zum urbanen Leben.

In den 1920er Jahren war Halle eine aufstrebende, moderne Industriemetropole im mitteldeutschen Raum. Das Bauhaus und die Moderne spielten bei Stadtplanung, in Bildung und Kunst eine große Rolle. 

Utopisch, babylonisch und modern ist die Raumbühne BABYLON im Opernhaus Halle ein aktueller kultureller Ort der Moderne. Der Kurzfilm „Von HETEROTOPIA nach BABYLON“ dokumentiert das Bühnenprojekt und hatte in der Landesvertretung Premiere. Über Moderne und Utopien sprachen anschließend Dr. Veit Güssow, stellv. Intendant der Oper Halle, Bühnenbildner Sebastian Hannak sowie die Regisseure des Dokumentarfilms Martin Lohmann, Antonia Cruse und Marius Rudolph. Einen Streifzug durch die literarische Moderne unternahm Dr. Hans-Henning Schmidt mit seinem Programm „Aufgepasst – wir leben! von DADA bis Brecht“. Durch den Abend der Moderne führte Cornelia Heller.

Lyonel Feininger, Maler und Meister am Bauhaus, hat auch komponiert. Seine 13 Fugen für Orgel hat der Komponist Lutz Gerlach für Klavier und Keyboard bearbeitet: „Stiller Tag am Meer – Hommage an Lyonel Feininger und sein kompositorisches Schaffen“. Ulrike Mai und Lutz Gerlach spielten in der Landesvertretung Stücke aus ihrer musikalischen Feininger-Hommage.

TIPPS:

  • Konzert: “Stiller Tag am Meer“, Bad Lauchstädt, Historischer Kursaal, 14. Juli 2019, 16 Uhr
  • Audiowalk mit der Feininger-App: „Halle is the most delightful town!“, schreibt Lyonel Feininger am 21. Mai 1929.