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VERANSTALTUNGEN

Fachgespräch: Öffentlich-private Partnerschaften

Wie arbeiten Staat und Privat erfolgreich zusammen - und wie besser nicht? Staatsminister Rainer Robra sprach mit Prof. Dr. Michael Schäfer und Ludger Rethmann über die Vor- und Nachteile von öffentlich-privaten Partnerschaften.

Gesprächsgrundlage waren die neuen Untersuchungen zur Zusammenarbeit von privaten Unternehmen mit öffentlichen Verwaltungen, die Prof. Dr. Michael Schäfer und Unternehmer Ludger Rethmann in diesem Jahr bei Springer/Gabler veröffentlicht haben.

Wasserversorgung, Entsorgung, Abfallrecycling oder der ÖPNV. Die Autoren konnten viele Beispiele nennen, bei denen die öffentlich-private Zusammenarbeit auch in der Daseinsvorsorge gut funktioniere. Interessante Beispiele seien vor allem kommunale Unternehmen, an denen private Partner mit einer hohen Branchenkompetenz beteiligt seien. Diese ÖPP-Gesellschaften, bei denen die Kommunen meistens die Mehrheit halten, handeln oft "unter dem Radar" der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Staatsminister Robra wies darauf hin, dass es bei der Daseinsvorsorge um langfristige Projekte und elementare Aufgaben gehe. Dies sei mit einer kurzfristigen Gewinnorientierung nicht vereinbar. Hier brauche man langfristige Kooperationen.

Das Gespräch moderierte Herwart Wilms, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft.