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TIPPS UND TERMINE

Entdeckungen zu Fuß

Die Landesvertretung liegt mitten im Regierungsviertel. Vorschläge für Spaziergänge, Entdeckungen und Erlebnisse rund um die Landesvertretung.

Zu Fuß in zwanzig Schritten in Japan: Einmal über die Straße. Die Mori Ogai Gedenkstätte liegt direkt gegenüber der Landesvertretung.

Eine gute Tat: Blut spenden bei der Charité. In zwei Minuten ist man beim Blutspende-Institut auf dem Campus der Charité Mitte in der Schumannstr. 22.

Noch eine gute Tat: Das alte Handy entsorgen und dabei den Insektenschutz unterstützen. "Handys für Hummel, Biene uns Co." ist eine Aktion des NABU. Eine Handysammelbox steht beim NABU-Bundesverband in der Charitéstraße 3.

Mobile Experimente: Von der Landesvertretung zum Charité Campus Mitte, Eingang Schumannstraße. Dann 20 Meter zu Fuß bis zur Bushaltestelle, warten und nicht wundern: Irgendwann kommt ein selbstfahrender elektrischer Minibus vorbei. Einsteigen, mitfahren und testen. Der Testbetrieb auf der 1,2 km langen Strecke von "Wir fahren Zukunft" läuft bis April 2020. Noch eine neue Fortbewegungsmöglichkeit: Wer es einmal versuchen möchte, findet garantiert ein paar Schritte neben der Landesvertretung irgendwo einen E-Scooter in Grün, Orange oder Weiß.

Mit dem E-Scooter oder preiswerter per pedes ist es bis zum Futurium an der Spree am Alexanderufer nicht weit. Die Ausstellung zur Zukunft von Mensch, Natur und Technik ist kostenlos. 

Ins Theater gehen: Das Deutsche Theater und das Berliner Ensemble sind nur einen Katzensprung entfernt.

Ungewöhnlich: In einem alten Bunker von 1941 zeigt die Privatsammlung Boros zeitgenössische Kunst. In der Reinhardstraße beim Deutschen Theater. Nur nach Voranmeldung.

Eisstockschießen: Im Winter neben dem Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm. Fußweg: Fünf Minuten. Danach Glühweintrinken und nochmal Eisstockschießen (kostenlos) auf dem Weihnachtsmarkt am Bahnhof Friedrichstraße. Nach Angaben des Veranstalters ist die Eisbahn ökologisch. Bis 29. Dezember 2019. Fünf Minuten zu Fuß. Noch mehr Eisstockbahnen in Berlin.

Deutsche Geschichte: Von der Landesvertretung zum Mauermahnmal im Elisabeth-Lüders-Haus, zu Fuß über die Spree zu den "Weißen Kreuzen" am Reichstagsufer. Weiter an der Spree entlang kann man auf einer Glaswand Zitate aus dem Grundgesetz entdecken, vorbei am ARD-Hauptstadtstudio bis zum Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße.

TIPP:

Noch bis 12. Januar 2020 ist im Tränenpalast der originale Sprechzettel von Günter Schabowski aus der legendären Pressekonferenz ausgestellt. Die internationale Pressekonferenz vom 9. November 1989 von 18 bis 19 Uhr zur neuen Ausreiseregelung wurde vom DDR-Fernsehen direkt übertragen. Noch am gleichen Abend wird um 23:29 Uhr die Mauer an der Bornholmer Straße geöffnet.

Tränenpalast: Der Eintritt ist frei.