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TIPPS UND TERMINE

Ausstellung: Helga Paris, Fotografin

Die Akademie der Künste zeigt Fotografien von Helga Paris. Viele der Bilder aus den Jahren 1968 bis 2011 werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Helga Paris wurde 1938 im heutigen Polen geboren und lebt seit 1966 in Berlin. Ihre Motive sind die Menschen im Prenzlauer Berg, auf dem Alexanderplatz, Punks, Berliner Kneipen und Frauen im Bekleidungswerk VEB Treffmodelle. Sie fotografierte auch in Leipzig, Siebenbürgen, Georgien und später auch Moskau und New York. Ihr großes Archiv mit 6.300 Filmen und 230.000 Negativen hat Helga Paris nun der Akademie der Künste geschenkt. Helga Paris ist seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste.

Die Halle-Bilder

In den Jahren 1983 bis 1985 entstanden mehr als 100 Bilder aus Halle. Sie durften erst nach der Wende ausgestellt werden. Die Akademie der Künste zeigt jetzt 20 der 100 verbotenen Halle-Bilder. Die Kuratorin der Ausstellung Inka Schube, 1961 in Burg geboren, schreibt über die Halle-Bilder: "In ihrer sicher bekanntesten Serie 'Häuser und Gesichter. Halle 1983–1985' ist sie Zeugin der widerspenstigen Lebenskraft der Menschen in der absichtsvoll dem Zerfall und der Zerstörung ausgesetzten Stadt. Eine Ausstellung dieser Fotografien in Halle, 1986 verboten, wurde im Winter 1989/1990 in fünf Wochen von mehr als 16.000 Menschen besucht."  

INFO:

AUSSTELLUNG: Helga Paris, Fotografin, Akademie der Künste, noch bis 12. Januar 2020. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11-19 Uhr. Eintritt: 6 ermäßigt 4 Euro.
TIPP: Bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr: Eintritt frei.